Die Förderung kostet 248 € monatlich und umfasst mehr als die gemeinsame Förderstunde. Jede Einheit wird auf den aktuellen Lernstand und die nächsten Förderschritte Ihres Kindes abgestimmt. Dazu gehören die Vor- und Nachbereitung der Stunden, die Auswahl und Erstellung geeigneter Materialien, die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung sowie die regelmäßige Anpassung des Förderplans.
Auch der Austausch mit Ihnen als Eltern gehört zur Begleitung. Bei Bedarf erhalten Sie passende Übungen oder Impulse für zu Hause.
Die Monatspauschale schafft dafür einen verlässlichen Rahmen: Die Förderung wird nicht als Folge einzelner Termine geplant, sondern kontinuierlich aufgebaut und an der Entwicklung Ihres Kindes ausgerichtet. In der Regel finden vier Förderstunden pro Monat statt (je nach Ferien und Feiertagen sind es zwei bis fünf). 
Der Betrag bleibt jeden Monat gleich. Im August ist die Praxis geschlossen, dieser Monat ist beitragsfrei.

Die Monatspauschale schafft dafür einen verlässlichen Rahmen: Die Förderung wird nicht als Folge einzelner Termine geplant, sondern kontinuierlich aufgebaut und an der Entwicklung Ihres Kindes ausgerichtet.

Die Dauer einer Lerntherapie ist individuell und hängt davon ab, welche Lernschwierigkeiten vorliegen und wie lange sie bereits bestehen.
In vielen Fällen begleitet die Förderung Kinder über mehrere Monate oder auch über einen längeren Zeitraum, damit grundlegende Fähigkeiten in Ruhe aufgebaut und gefestigt werden können.
Wichtig ist dabei: Lerntherapie ist kein kurzfristiges Training, sondern ein Schritt-für-Schritt-Prozess, bei dem sich Fortschritte nach und nach entwickeln.
Zu Beginn der Förderung schauen wir gemeinsam, wo Ihr Kind aktuell steht und welche Unterstützung sinnvoll ist. Auf dieser Grundlage wird die Förderung individuell angepasst und regelmäßig überprüft.

Nicht unbedingt.

Für den Beginn einer Lerntherapie ist eine medizinische Diagnose in vielen Fällen nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist zunächst, wo genau Ihr Kind Unterstützung braucht, damit gezielt gefördert werden kann.

In meiner Praxis arbeite ich daher mit einer pädagogischen Förderdiagnostik. Dabei schaue ich mir unter anderem an:

  • Lesegenauigkeit und Lesetempo

  • Rechtschreibstrategien

  • Sprach- und Wahrnehmungsfähigkeiten

  • Aufmerksamkeit und Lernstrategien

Diese Einschätzung hilft dabei, die Förderung genau auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abzustimmen.

Wann ist eine medizinische Diagnose sinnvoll?

Eine fachärztliche oder psychologische Diagnostik kann dann notwendig sein, wenn eine offizielle Anerkennung benötigt wird, zum Beispiel:

  • für einen Antrag auf Eingliederungshilfe (§35a SGB VIII) beim Jugendamt

  • für bestimmte schulische Nachteilsausgleiche

Solche Diagnosen werden in der Regel erstellt durch:

  • Kinder- und Jugendpsychiater

  • sozialpädiatrische Zentren (SPZ)

  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder psychologische Psychotherapeuten

Was ist der Unterschied?

Eine medizinische Diagnostik dient vor allem der offiziellen Anerkennung einer Lese-Rechtschreib-Störung.

Eine pädagogische Förderdiagnostik hingegen hat ein anderes Ziel:
Sie zeigt ganz konkret, wo ein Kind Unterstützung braucht, damit die Förderung im Alltag wirksam ansetzen kann.

Gerade für den Beginn einer Lerntherapie ist diese pädagogische Sicht oft besonders hilfreich, weil sie direkt auf die praktische Förderung ausgerichtet ist.


Leider gibt es dafür im deutschsprachigen Raum keine einheitlichen Richtlinien. 
In Deutschland bezahlen unter bestimmten, seltenen Voraussetzungen die Jugendämter eine Förderung.

Frühestens in der zweiten Hälfte der ersten Klasse, wenn Ihr Kind schon eine Weile mit Buchstaben und Zahlen gearbeitet hat. Im Vorschulalter lassen sich aber wichtige Vorläuferfähigkeiten überprüfen und spielerisch fördern, etwa das Hören und Unterscheiden von Lauten. Auffälligkeiten dort bedeuten nicht automatisch eine spätere Legasthenie. Sie sind aber ein guter Anlass, genauer hinzuschauen.
Nein. nicht viel aber ​regelmäßig
Die Impulse für zu Hause sind bewusst kurz, konkret und machbar gehalten.
Es geht nicht um „mehr üben“,
sondern um passende kleine Schritte, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.
Viele Eltern empfinden das als große Entlastung.

An den S3-Leitlinien zur Lese-Rechtschreibstörung und zur Rechenstörung. Sie fassen zusammen, welche Fördermethoden wissenschaftlich als wirksam gelten. Dazu gehört, gezielt an den Fehlern des Kindes anzusetzen und Rechtschreibregeln Schritt für Schritt aufzubauen. Wahrnehmung und Vorläuferfähigkeiten schaue ich mir genau an. Die Förderung selbst setzt aber immer direkt beim Lesen, Schreiben und Rechnen an.