Wenn Schwierigkeiten über längere Zeit bestehen bleiben oder das Lernen zunehmend belastend wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Der erste Schritt ist ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Dabei schauen wir gemeinsam, welche Schwierigkeiten bestehen und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte. Sie können dafür einfach das Kontaktformular nutzen oder einen Termin für ein erstes Gespräch vereinbaren.
Viele Eltern sind zunächst unsicher, ob die Schwierigkeiten ihres Kindes noch im normalen Rahmen liegen oder ob Unterstützung sinnvoll wäre. Ein erstes Gespräch hilft oft schon, die Situation besser einzuschätzen und gemeinsam zu überlegen, welche nächsten Schritte hilfreich sein könnten.
Der erste Termin findet bewusst ohne Ihr Kind statt. So haben Sie Zeit, Ihre Beobachtungen, Fragen und bisherigen Erfahrungen in Ruhe zu schildern. Gemeinsam schauen wir darauf, was Ihnen Sorgen macht und was Ihr Kind im Alltag bereits gut bewältigt.
Anschließend lerne ich Ihr Kind in einer ruhigen Einzelsituation kennen. Dabei geht es nicht darum, Ihr Kind zu bewerten, sondern herauszufinden, was bereits sicher gelingt und wo Schwierigkeiten bestehen. Beobachtungen und geeignete diagnostische Verfahren helfen mir dabei, die nächsten Schritte für die Förderung gezielt zu planen.
In den Förderstunden arbeiten wir gezielt an den Bereichen, die für Ihr Kind gerade wichtig sind. Dabei geht es nicht um den aktuellen Schulstoff, sondern darum, grundlegende Fähigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen aufzubauen und zu festigen. Die Förderung wird fortlaufend an die Entwicklung Ihres Kindes angepasst.
ab 2027
Begleitung bei besonderen Herausforderungen im Englischunterricht - Sprachlernen bei LRS individuell begleiten
248 €
Monatspauschale, inklusive Material, Austausch, Elterngespräche, individuelle Vor- und Nachbereitung
Individuelle Förderung
Individuelle Begleitung für Vorschulkinder Spielerisch wichtige Lernvoraussetzungen stärken und frühzeitig erkennen, wo ein Kind noch Unterstützung braucht.
Nicht unbedingt.
Für den Beginn einer Lerntherapie ist eine medizinische Diagnose in vielen Fällen nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist zunächst, wo genau Ihr Kind Unterstützung braucht, damit gezielt gefördert werden kann.
In meiner Praxis arbeite ich daher mit einer pädagogischen Förderdiagnostik. Dabei schaue ich mir unter anderem an:
Lesegenauigkeit und Lesetempo
Rechtschreibstrategien
Sprach- und Wahrnehmungsfähigkeiten
Aufmerksamkeit und Lernstrategien
Diese Einschätzung hilft dabei, die Förderung genau auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abzustimmen.
Eine fachärztliche oder psychologische Diagnostik kann dann notwendig sein, wenn eine offizielle Anerkennung benötigt wird, zum Beispiel:
für einen Antrag auf Eingliederungshilfe (§35a SGB VIII) beim Jugendamt
für bestimmte schulische Nachteilsausgleiche
Solche Diagnosen werden in der Regel erstellt durch:
Kinder- und Jugendpsychiater
sozialpädiatrische Zentren (SPZ)
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder psychologische Psychotherapeuten
Eine medizinische Diagnostik dient vor allem der offiziellen Anerkennung einer Lese-Rechtschreib-Störung.
Eine pädagogische Förderdiagnostik hingegen hat ein anderes Ziel:
Sie zeigt ganz konkret, wo ein Kind Unterstützung braucht, damit die Förderung im Alltag wirksam ansetzen kann.
Gerade für den Beginn einer Lerntherapie ist diese pädagogische Sicht oft besonders hilfreich, weil sie direkt auf die praktische Förderung ausgerichtet ist.
Sieben Anzeichen für Lese-, Schreib- oder Rechenschwierigkeiten bei Kindern und was Eltern jetzt tun können. Lerntherapie in Ibbenbüren, kostenloses Elterngespräch.
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