07 Oct
07Oct

Warum mehr Üben oft nicht hilft

Wenn einem Kind Grundlagen fehlen, wird derselbe Stoff durch Wiederholen nicht leichter. Das Kind übt dann auf wackeligem Boden, macht die gleichen Fehler immer wieder und erlebt vor allem eines: Misserfolg.

 Das kostet Selbstvertrauen und Lust am Lernen .

Fünf Dinge, die zu Hause helfen können

  1. Feste Zeit und fester Ort. Ein ruhiger Platz, möglichst immer zur gleichen Uhrzeit, nimmt Diskussionen den Wind aus den Segeln.
  2. Kleine Portionen. Lieber zweimal 15 Minuten konzentriert als eine Stunde Kampf. Pausen sind erlaubt und sinnvoll.
  3. Eine Aufgabe nach der anderen. Viele Kinder sind schon vom Anblick eines vollen Arbeitsblattes überfordert. Decken Sie ab, was noch nicht dran ist.
  4. Beobachten statt korrigieren. Notieren Sie, wo Ihr Kind hängt (zum Beispiel beim Zehnerübergang oder bei bestimmten Buchstaben). Diese Beobachtungen sind für die Lehrkraft oder Lerntherapeutin Gold wert.
  5. Das Gelungene benennen. Sagen Sie konkret, was gut war: "Du hast heute das ganze Wort richtig erlesen." Das stärkt mehr als allgemeines Lob.

Wann Sie nicht mehr allein weitermachen sollten

Wenn die Hausaufgaben über Wochen regelmäßig zu Streit oder Tränen führen, wenn Ihr Kind sich selbst abwertet oder der Stoff trotz viel Üben nicht hängen bleibt, ist es Zeit für Unterstützung. 

In meiner Lerntherapiepraxis in Ibbenbüren schauen wir gemeinsam, wo Ihr Kind steht und was es braucht. Für zu Hause bekommen Sie kleine, gut machbare Übungen, die in den Familienalltag passen, statt zusätzlicher Arbeit. Das erste Elterngespräch ist kostenlos. Schreiben Sie mir gern per WhatsApp unter 0162 6254914 oder über die Webseite.



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